Oper in 3 Akten (4 Bildern) von Giuseppe Verdi

 

Personen:

Violetta Valéry, Pariser Kurtisane (Sopran)
Flora Bervoix, ihre Freundin (Mezzosopran)
Annina, Dienerin Violettas (Mezzosopran)

Alfred Germont (Tenor)
Georges Germont, sein Vater (Bariton)
Gaston (Tenor)
Baron Douphol (Bariton)
Doktor Grenvil (Bass)


Spielt in Paris und Umgebung um 1850


Inhalt

(Vorgeschichte)

Die Kurtisane Violetta Valéry war lange krank gewesen. Alfred, ein heimlicher Verehrer, hatte sich jeden Tag nach ihrem Befinden erkundigt und ihr Blumen geschickt.


Nach ihrer scheinbaren Genesung gibt sie wieder eines ihrer berühmten Feste. Auch Alfred ist unter ihren Gästen.

Durch seine  aufrichtige Liebe entdeckt die Pariser Halbweltdame, dass es mehr gibt als nur Reichtum und Vergnügen der Gesellschaft. Seinetwegen gibt sie ihr bisheriges Leben auf und zieht mit ihm aufs Land. Doch die Vergangenheit holt sie in Gestalt Georges Germonts,  Alfreds Vater, ein, der von ihr fordert, sich zum Wohle seiner Tochter von Alfred zu trennen, da eine Verbindung einer Dame mit ihrer Vergangenheit nicht zu den Konventionen des zukünftigen Schwiegersohnes passt.

Georges Germont muss zwar erkennen, dass Violetta ganz anders ist, als er erwartet hat, besteht aber darauf, nun in Form einer Bitte, dass sie ihre Liebe für das Glück seiner Tochter opfert.

Schweren Herzens willigt sie gebrochen ein und verspricht, Alfred zu verlassen, ohne ihm die wahren Gründe zu nennen. Sie gibt vor, wieder zu ihrem alten Leben zurückzukehren und wird auf einer Gesellschaft von dem verletzten und gekränkten Alfred öffentlich beleidigt. Daraufhin muss sich Alfred einem Duell stellen und außer Landes fliehen.

Inzwischen hat sein Vater ihm die wahren Motive Violettas offenbart. Diese liegt jedoch im Sterben, denn ihre Tuberkulosekrankheit ist weiter fortgeschritten. Sie lebt nur mehr für Alfreds Rückkehr und wartet, den Geliebten noch einmal zu sehen ...